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Testverfahren in der dentalen Medizin und Heilkunde

Medizinische Labordiagnostik mit gesicherten Aussagen

Entzündungen im Körper

Im Gegensatz zu akuten Entzündungen, die durch Viren, Bakterien, Pilze oder Fremdkörper, Fremd – DNA oder Fremdeiweiß hervorgerufen werden, um Eindringlinge zu eliminieren, ist die chronische Entzündung so gut wie immer eine Folge eines gestörten Immunsystems. Es handelt sich um eine Überreaktion auf Grund von Triggerfaktoren.

Wir bringen Zahnersatz, das heißt Fremdkörper dauerhaft für 24 Stunden jeden Tag in den Körper ein. Die Labordiagnostik hilft relevante Faktoren im zahnmedizinischen Bereich aufzudecken.

Allergien und Unverträglichkeiten

Lymphozytentransformationstest: LTT – Test

Metalle, Acrylate – Kunststoffe oder Wurzelfüllungen können Allergene sein. Werkstoffe in der Zahnmedizin sind bis auf wenige Ausnahmen vom allergenen Spättyp. Das Immunsystem reagiert nicht nur mit einer Lokalsymptomatik, sondern auch mit systemischen Entzündungen.Mit dieser Untersuchung kann man eine Aktivierung der T-Lymphozyten feststellen. Lokale Symptome sind Stomatitiden, Eichen rüber Plans, Gingivitis oder Parodontitis. Zungenbrennen oder Zahnschmerzen sind nicht unbedingt Ursachen einer allergischen Reaktion. Dieser Test ist maßgeblich für echte Allergien. Entzündungssymptome wie Abgeschlagenheit, Schlafstörungen, Muskelschmerzen, Fibromyalgie, Parästhesien, Kopfschmerzen oder Neuralgien können jedoch auftreten.

 

Bei Titan werden jedoch häufig Nekrosen festgestellt. Deshalb ist hier eine weitere Untersuchung auf Makrophagenaktivierung erforderlich.

Effektorzelltypisierung:

Dieser Test besagt, ob das Immunsystem ausbalanciert reagiert. Ist dies nicht der Fall, kann es bei diesen Patienten zu Entzündungserscheinungen kommen, auch wenn der LTT- Test negativ war. Dies ist besonders bei Patienten mit schweren chronischen Erkrankungen zu empfehlen. Fast alle chronischen Erkrankungen gehen mit einem Th1/Th2 Switch einher. Dieser sollte vor großen Zahnrestaurationen ausgeglichen werden.

Titanunverträglichkeit:

Titanionen gehen im Gegensatz zu Metallionen keine Eiweißbindung ein. Deshalb gibt es keine Allergie. Jedoch aktivieren sie Gewebsmakrophagen. Titanoxidpartikel sind im Gewebe nach jeder Implantation zu finden. Überall da wo Titan im Gewebe gesetzt wird, also auch Hüfte, Knie, Herz ect. Zytokine die Entzündungen auslösen reagieren darauf. Die Intensität ist angeboren. Deshalb wird in dieser Untersuchung die genetische Disposition geprüft und die derzeitige Ausgangslage. Gesichert ist, dass Patienten mit einer hohen Antwort auf diese Polymophismen nach Implantation Knochenverluste aufweisen.

Basophiler Degranulationstest:

Hier ist die Aussage, ob Kunststoffe eine Sofortreaktion Typ1 aufweisen. Kunststoffe bestehen aus ca. 70 verschiedenen Bausteinen. Die Industrie gibt die Bestandteile und Mengen kaum bekannt. Deshalb überprüft man die einzelnen Bestandteile.

Unverträglichkeit von Lokalanästhetika:

Auch hier wird die Allergie vom Typ1 – Sofortallergie geprüft. Ein Allergiepass wird erstellt.

Multielemententest:

Dieser Test trägt dazu bei herauszufinden, was bei bereits eingesetztem Zahnersatz die Hauptursache der Symptomatik bedeutet. Durch galvanische Komponenten werden vermehrt Metallionen freigesetzt, die Eiweiße und Enzyme blockieren und verbrauchen. Die Freisetzung kann enorm sein. Im Speichel kann man diese freigewordenen Ionen messen. Sie tragen zu zahlreichen Entzündungen und chronischen entzündlichen Reaktionen im Körper bei. Gut belegt ist der Zusammenhang zwischen Erschöpfung, neurologischen Störungen und Bluthochdruck. Auch bei negativem LTT können diese Erscheinungen auftreten, da nicht das Immunsystem aktiviert wird, aber lebenswichtige Nahrungsbausteine wie Proteine und Enzyme ihre Tätigkeit nicht mehr ausführen können. Sie sind durch die Ionen verbraucht.

Mercaptan -Thioether Test:

Ein gestörtes Immunsystem reagiert höchst sensibel auf Wurzelfüllungen. Absterbendes Gewebe, das niemals bei einer Nerventfernung ganz entnommen werden kann, will vom Immunsystem abtransportiert werden. Dies kann zu heftigen Reaktionen führen. Patienten mit einem positiven Befund sollte eine Zahnextraktion bevorzugen, oder eine Revision versuchen. Die Zytokinantwort ist der Beweis für eine entzündliche Immunantwort.

Die Gewebeprobe: – nicht mehr üblich

Vom Zahnarzt wird aus der Schleimhaut eine Gewebeprobe entnommen, ca 50µg in Kochsalzlösung gelegt und ins Labor geschickt. Das Ergebnis besagt, wieviel Metallablagerungen im Gewebe enthalten ist. Dies wiederum gibt uns Rückschlüsse über den Ionenaustausch aus früherem Zahnersatz. Neu einzusetzender Zahnersatz wird mit diesen in Lösung gegangenen Bestandteilen aus Legierungen interagieren. Dies ist ein physikalisches Gesetz. Daher können Unverträglichkeitsreaktionen unbekannter Herkunft entstehen.

Der Mobilisationstest:

Nach einer kleinen Blutuntersuchung wird DMSA oral eingenommen. DMSA wird innerhalb von 24 Stunden zu 95% über die Niere wieder ausgeschieden. DMSA bindet Schwermetalle nach der Wertigkeit im Periodensystem. Jedoch bleiben dem Körper alle Übergangsmetalle erhalten. Eine Auswertung des Urins besagt, wieviel Schwermetall durch diese kleine Menge an Chelat vom Körper abgegeben wurde. Darüber kann man Rückschlüsse aus Schwermetalleinlagerungen ziehen und eine Ausleitungstherapie beginnen. Es ist wichtig, einen erfahrenen Chelattherapeuten aufzusuchen. Denn Probleme entstehen nur, wenn man die Risiken von Kontraindikationen nicht kennt.

Testverfahren mit ungesicherten Aussagen

Der Topastest:

Ein Testset, das auf Eiweiß reagiert. Der Zahnarzt überprüft an einem wurzelgefüllten Zahn mittels einer speziellen Nadel, die er an der Zahnwurzel entlang gleiten lässt, ob der Zahn Fremdeiweiß abgibt. Somit wird ein toter Zahn, der schädlich für die Gesundheit ist, aufgespürt. Viele Zähne mit Wurzelfüllungen stellen keine Gefahr für den Körper dar. Auf einer Röntgenaufnahme ist nicht zu erkennen, ob der Zahn ein Störfeld bedeutet.

Die Haaranalyse:

Die Haaranalyse sagt aus, ob welche und wie lange der Körper Metall gespeichert hat. Problem sind die gefärbten Haare. Die Haaranalyse funktioniert ähnlich wie eine Drogenanalyse. Man kann die unterschiedlichen Schwermetalle dadurch finden.

Die Speichelprobe:

Es gibt verschiedene Speichelanalysen. Einmal den Bakterientest und zum Zweiten den Nachweis auf Metalle, die im Mund nach Kaubelastung in Lösung gehen. Beide Testmethoden müssen individuell nach dem Zustand des Mundmilieus ausgesucht werden.

Der Epikutantest:

Vom Allergologen werden Testreagenzien 72 Stunden auf die Haut geklebt. Die Reaktion der Haut sagt aus, ob eine Allergie besteht oder nicht. Jedoch kann sich durch die Toxine, die sich in Zahnmaterial befinden, auch ein Hautekzem bilden. Der Patient wird mit einem neuen Allergen sensibilisiert und kann nach dem zweiten Kontakt eine Allergie ausgebildet haben. Proben aus Zahnmaterial werden meist nur in unverarbeiteter Form getestet. Dies sagt uns nichts über eine toxine Reaktion oder eine Unverträglichkeit. Selbst die Allergie kann mit dieser Methode manchmal nicht eindeutig nachgewiesen werden.

Der Pricktest:

Beim Pricktest werden Testreagenzien in die Haut eingeritzt. Dies ist wie eine Impfung. Hier besteht die große Gefahr einer Sensibilisierung und einer späteren Allergie. Jedoch ist dies die übliche Untersuchungsmethode, die Krankenkassen empfehlen und bezahlen. Es kann nicht gesagt werden, warum die Haut reagiert hat, sondern nur das. Diese Testverfahren entsprechen nicht mehr den wissenschaftlichen Erkenntnissen. Sie sind vollkommen veraltet.

Energetische Untersuchungen:

Viele Jahre führte ich energetische Untersuchungen mit Biofrequenz Geräten und kinesiologischen Test durch. Es ist keine gesicherte Aussage möglich. Jedoch kann man eine Neigung feststellen und dadurch gezielter auf die Suche nach der Ursache gehen.